24. November 2020

Spaziergang ohne Polizei – Bürger mit Vernunft und Willenskraft

Thomas Schneider, Pressesprecher AG WELT e.V.

von Thomas Schneider

Wieder ist Montag. Und wieder ließen sich viele Bürger zu einem Spaziergang durch die wunderschöne Innenstadt von Schwarzenberg einladen: bei Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen und ohne Begleitung durch die Polizei. Die Menschen sind gut gelaunt. – Alles bestens?

Natürlich nicht! Würden sonst etwa 200 Leute bei schönstem Maiwetter auf ihren Abendspaziergang oder auf das gemeinsame Grillen mit ihren Familien verzichten?

Eine Spaziergängerin meint: „Ich könnte mir wirklich Besseres vorstellen. Aber wir müssen öffentlich zeigen, dass in einer freiheitlichen Demokratie das Volk regiert. Wir haben – besonders auch für unsere Kinder und Enkelkinder – die Pflicht, die uns zustehenden Rechte einzufordern, um die wir in der heraufbeschworenen Corona-Krise beraubt worden sind.“

„Es geht längst nicht mehr nur um Corona“, sagt ein anderer Spaziergänger. „Das Virus, das uns über das Staatsfernsehen als Schreckensszenario vermarktet wird, hat das Fass nur zum Überlaufen gebracht. Schon mit dem Finanz- und Bankencrash und mit der Überflutung unseres Landes mit illegalen Einwanderern, wurde die Betrugsmaschinerie von der Merkel-Regierung in Gang gesetzt.“

Auf der Einladung zum Spaziergang sind Forderungen aufgedruckt: „1. Die Aufhebung aller Corona-Maßnahmen in ganz Deutschland! 2. Kein Impfzwang. Kein Immunitätsausweis! 3. Einführung des Demonstrationsrechts ohne Corona-Auflagen! 4. Wiederherstellung der Reisefreiheit! 5. Die Bundesregierung muss sich für den wirtschaftlichen Schaden verantworten! 6. Wiederherstellung der Meinungsfreiheit und Verbot der Meinungszensur! 7. Abschaffung GEZ!“

Diese Forderungen erinnern mich stark an Forderungen der Montagsdemonstrationen 1989. Damals wurde das Volk von SED und Staatssicherheit niedergehalten. Heute wird das Volk durch Vortäuschung falscher Tatsachen seiner Freiheit beraubt. „Die Regierung lässt hauptsächlich Leute zu Wort kommen, die ihr nach dem Mund reden. Andere werden als Verschwörungstheoretiker und Feinde der Demokratie beschimpft“, beklagt ein etwa 50jähriger, der am Stadtrundgang teilnimmt.

Zu einer Politik, die von Bürgern so empfunden wird, schrieb einst der beliebte Volksdichter Anton Günther: „Drüm nam mer doch lieber enn Strick, fei lang on aah fei dick, on häng se in der Feierest nei, die fallische Politik; denn die hot ons ben Genick, die niedertrachtige, waggeschmissene, fallische Politik!“

Ein Dudelsackspieler begleitet den Marsch mit bekannten Liedern, wie beispielsweise Amazing Grace. In diesem Lied heißt es: „Es war Gnade, die mein Herz Furcht lehrte. Und Gnade löste meine Ängste; Wie kostbar erschien diese Gnade, in der Stunde, als ich erstmals glaubte!“ Nicht umsonst wird der Musiker dieses Lied gespielt haben. Denn bei vielen Menschen ist Gott in Vergessenheit geraten.

Nach dem Spaziergang, der vom Markt zur Bahnhofstraße, dann am Bahnübergang über die Fußgängerbrücke zum großen Kreisverkehr und von dort an der B101 wieder zurück zum Markt führt, warten engagierte Männer vor dem Gasthaus „Zur Sonne“ und versorgen die hungrigen Stadtbesucher, von einem mobilen Grill aus, mit duftenden Bratwürsten.

So Gott will und wir leben, wird es sicher bald wieder einen Spaziergang durch Schwarzenberg geben: für die Freiheitsrechte aller Bürger auf Grundlage des deutschen Grundgesetzes. Dann braucht es wieder – so wie heute – Bürger mit Vernunft und Willenskraft!

Das Herunterladen von Bildern bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Pressefotografen! (Email: kontakt@agwelt.de)

© Thomas Schneider/agwelt
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