26. Juni 2019

Koalition in Hessen prüft „Bannmeile“ für Lebensschützer

Quelle: idea.de

Foto: Thomas Schneider/agwelt

Wiesbaden (idea) – In Hessen soll geprüft werden, ob protestierende Lebensschützer künftig 150 Meter Abstand von Beratungsstellen für Schwangere in Konfliksituationen einhalten müssen.

Das geht aus dem Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen hervor, den die beiden Parteien am 20. Dezember unterschrieben haben.

Wie es darin unter der Überschrift „Gleichberechtigung von Frauen voranbringen“ heißt, ist der Koalition der Schutz des ungeborenen Lebens eine besondere Verpflichtung. Deshalb sollten „schwangere Frauen in Konfliktsituationen unbürokratische Beratung und Information über Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch erhalten“.

Nach einer Beratung sollten sie Informationen bekommen, wo Abtreibungen vorgenommen werden können: „Frauen in einer Schwangerschaftskonfliktsituation brauchen Rat und Unterstützung statt Diskriminierung und Drangsalierung.“ Ihnen müsse zudem ein „unbedrängter, diskriminierungsfreier und unbeeinflusster Zugang“ zur Beratung offenstehen. Auch beratende Ärzte sowie Institutionen dürften nicht „gegängelt“ werden [Weiterlesen]

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