10. Dezember 2018

Zunehmend Konflikte mit Muslimen in der Arbeitswelt

Quelle: idea.de

In französischen Unternehmen kommt es immer wieder dazu, dass Muslime nicht mit Frauen zusammenarbeiten wollen. Foto: PR

In französischen Unternehmen kommt es immer wieder dazu, dass Muslime nicht mit Frauen zusammenarbeiten wollen. Foto: PR

Paris (idea) – In französischen Unternehmen kommt es immer häufiger zu Konflikten mit muslimischen Mitarbeitern. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

So klagt der Generalsekretär der Gewerkschaft CFDT, Christophe Salmon (Paris): „Man hat zugelassen, dass bestimmte Mitarbeiter weibliche Kollegen nicht per Handschlag begrüßen, dass sie wegen ihrer Gebete zu spät zur Arbeit erschienen oder am Arbeitsplatz beten.“ Andere Mitarbeiter weigerten sich, den Anweisungen weiblicher Vorgesetzter zu folgen oder einen Bus zu fahren, den vorher eine Frau gesteuert hat.

Anlass für Salmons Kritik sind die Terroranschläge von Paris. Einer der Attentäter, Samy Amimour, der zusammen mit zwei Komplizen in der Konzerthalle „Bataclan“ 89 Menschen ermordete, arbeitete bis 2012 als Busfahrer in Paris. Die Gewerkschaft CFDT bemühlt sich dort um die Mitarbeiter in dem Nahverkehrsunternehmen RATP. Die RAPT bestreitet, dass es diese Konflikte unter ihren 43.000 Mitarbeitern gibt. [Weiterlesen]