18. November 2018

In Kinderbibeln nicht auf das Kreuz verzichten

Quelle: idea.de

Die EKD-Botschafterin Margot Käßmann bei „Peter Hahne“ am 1. November. Foto: screenshot

Die EKD-Botschafterin Margot Käßmann bei „Peter Hahne“ am 1. November. Foto: screenshot

Wittenberg/Berlin (idea) – Für ein Ärgernis hält es die EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), wenn Kinderbibeln auf Bilder und die Geschichte vom gekreuzigten Jesus Christus verzichten, weil man ihnen diese blutige Begebenheit nicht zumuten könne.

Es gehöre mit zur „Substanz des Glaubens, dass Gott selbst am Kreuz Leid erfahren hat“, sagte sie am 1. November in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“. Auch Kinder fragten nach Leid und Tod. In der Sendung plädierte sie dafür, auch in öffentlichen Kindergärten biblische Geschichten zu erzählen.

Die Bibel sei nicht nur ein Glaubensbuch, sondern auch ein Kulturbuch. Ein Kind, das nie von Noah, der Sintflut oder vom Kreuz gehört habe, könne die deutsche Kultur nicht verstehen. Eltern riet sie, ihren Kindern den christlichen Glauben nahezubringen. Falsch sei die Haltung, Kinder nicht taufen zu lassen, damit sie sich später selbst für oder gegen den christlichen Glauben entscheiden könnten. Es sei wichtig, schon im Kindesalter „ein Handgepäck mitzubekommen“, das [Weiterlesen]