17. Dezember 2018

EKD verzichtet vorerst auf Papier zur Sexualethik

Quelle: idea.de

Foto: Bernd Wachtmeister/pixelio.de

Foto: Bernd Wachtmeister/pixelio.de

Hannover (idea) – Die EKD wird ein Papier zur Sexualethik anders als zunächst geplant nun doch nicht veröffentlichen. Grund sei die nach wie vor andauernde kontroverse Debatte um das Familienbild, sagte der Vizepräsident des EKD-Kirchenamtes, Friedrich Hauschildt (Hannover), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Ausgelöst worden war die Diskussion durch die Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“, die der Rat der EKD im Juni vergangenen Jahres vorgestellt hatte. Darin rückt die Kirche von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und schließt etwa auch eingetragene gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sowie sogenannte „Flickenteppich-Familien“ ein. Auf heftigen Widerstand stieß das Papier in Teilen der evangelischen Kirche, der Theologenschaft und besonders unter theologisch Konservativen. Wie Hauschildt gegenüber idea sagte, ist der Rat der EKD übereingekommen, zunächst die Ergebnisse der Kammer für Theologie abzuwarten. Die soll die [Weiterlesen]