21. Oktober 2018

Missionswissenschaftler fordert EKD-Chef zum Rücktritt auf

Quelle: idea.de

Foto: ikbg.net

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Gomaringen/Mainz (idea) – Ein theologisch konservativer Theologieprofessor hat den EKD-Ratsvorsitzenden, Nikolaus Schneider (Berlin), zum Rücktritt aufgefordert, falls er sich nicht von dem umstrittenen Familienpapier des kirchlichen Leitungsgremiums distanziert.

Der Missionswissenschaftler Prof. Peter Beyerhaus (Gomaringen bei Tübingen) sieht das Papier als „Desorientierungshilfe“ an, das eine „aktuelle sittliche Gefahr“ darstelle. Die EKD wende sich damit ab von dem „uns in der Bibel gewiesenen Leitbild der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau als Stiftung Gottes, des Schöpfers“ und fördere den sittlichen Verfall, heißt es in dem Offenen Brief des Ehrenpräsidenten der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften. Beyerhaus: „Bisher wusste man, dass die Kirche nicht das segnen darf, was Gott nicht segnet.“ In der „Orientierungshilfe“ [Weiterlesen]