23. Mai 2019

Historisch-kritische Bibelauslegung zerstört Grundlagen des Glaubens

Quelle: idea.de

Der Evangelist und Vorsitzende des Netzwerks „Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany. Foto: Facebook.com/UlrichParzany

Düsseldorf (idea) – Die historisch-kritische Methode der Bibelauslegung zerstört die Grundlagen des christlichen Glaubens.

Diese Ansicht vertrat der Evangelist und Vorsitzende des Netzwerks „Bibel und Bekenntnis“, Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel), am 6. März bei einem Vortrag in dem katholischen Zentrum „Maxhaus“ in Düsseldorf.

Es sei das größte Problem der Kirche, dass zentrale Glaubensaussagen an vielen Stellen bestritten würden, sagte Parzany vor 120 Zuhörern. So werde die Autorität der Bibel als Wort Gottes oft nicht anerkannt. Darüber hinaus seien viele Kirchenvertreter nicht mehr der Ansicht, dass Jesus Christus der einzige Weg zum Heil sei. Sie stellten auch infrage, dass Gott die Welt durch den Kreuzestod und die Auferstehung Jesu mit sich versöhnt habe.

Die historisch-kritische Bibelauslegung, die seit dem 19. Jahrhundert an evangelisch-theologischen Fakultäten gelehrt wird, habe dieser Entwicklung den Boden bereitet, so Parzany. [Weiterlesen]

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