19. Dezember 2018

Kölner Polizei wappnet sich für Silvester

Quelle: jungefreiheit.de

Foto: Thomas Schneider/agwelt

KÖLN. Die Kölner Polizei will auch in diesem Jahr mit einem Großaufgebot verhindern, daß es zu sexuellen Übergriffen in der Silvesternacht kommt. „Die Polizei wird rund 1.400 Beamtinnen und Beamte einsetzen“, sagte Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob. Im vergangenen Jahr waren 1.500 Polizisten im Einsatz gewesen.

Wie auch schon im vorherigen Jahr ist in einem abgesperrten Bereich auf der Domplatte das Abbrennen von Feuerwerk verboten. Zudem soll der Bahnhofsvorplatz mit Videokameras überwacht und ausgeleuchtet werden. So will die Polizei verhindern, daß es zu Ansammlungen größerer Männergruppen kommt. Zusätzlich will die Stadt mit einer „Respect“-Kampagne möglichen sexuellen Übergriffen vorbeugen.

In der Silvesternacht 2015/16 war es zu massenhaften sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen durch arabische und nordafrikanische Flüchtlingsgruppen gekommen. Im vergangenen Jahr hatte die Polizei ihre Präsenz deshalb massiv erhöht und größeren Flüchtlingsgruppen den Zugang zu den Silvesterfeierlichkeiten verwehrt, was bei Grünen-Chefin Simone Peter auf Kritik stieß. Sie warf der Polizei Unverhältnismäßigkeit vor. (krk)